ORGANISATION

Für die straßenbasierte Brennstoffzellen-Mobilität.

HyMobility ist eine Fachkommission des Deutschen Wasserstoff-Verbands (DWV) e.V. Das Projekt HyMobility wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 1,8 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PTJ) umgesetzt.

In der Fachkommission versammeln sich die führenden Akteure aus dem Bereich BZ-Mobilität und Wasserstoff – von H2-Erzeugern, Fahrzeugherstellern und Nutzern sowie Infrastrukturbetreibern.

ARBEITSGRUPPEN

Innerhalb der Fachkommission HyMobility gibt es vier Arbeitsgruppen. Hier wirken die Mitglieder von HyMobilit aktiv an der Umsetzung der Ziele mit. Gemeinsam arbeiten wir an der strategischen Positionierung für die erforderlichen Anpassungen rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für die Gestaltung einer emissionsfreien sowie straßenbasierten Mobilität auf Basis von grünem Wasserstoff und Brennstoffzellen.

Unterstützend dazu werden zielgerichtete Studien erstellt – unter anderem technische Marktanalysen, Klimaschutz- und Verkehrsstudien, Technologien-Studien, Umweltanalysen sowie Datenbanken zu Regulatorik und Förderung.


H2 Produktion


Betankungs­infrastruktur


Fahrzeug-
Hersteller


Nutzer

H2-Produktion

In der Arbeitsgruppe H2 Produktion werden unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit, die Chancen für den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien ermittelt. Dabei werden relevante Hemmnisse und Barrieren bei der Produktion von grünem Wasserstoff identifiziert und entsprechende Lösungsansätze erarbeitet.

Betankungsinfrastruktur

Eine den Anforderungen entsprechende und belastbare Infrastruktur vom Produktionsstandort bis zum Endabnehmer ist unabdingbar.  Ziel der Arbeitsgruppe Infrastruktur ist es deshalb, vor dem Hintergrund der geplanten Entwicklung, notwendige und geeignete Bedingungen sowohl für die Belieferung als auch die Speicherung auszuarbeiten sowie mögliche Methoden der Tanktechnik zu analysieren.

Fahrzeug-Hersteller

Um einen Beitrag für den Ausbau der erneuerbaren Energien insbesondere im Verkehrssektor leisten zu können, ist die Ermittlung der benötigten Menge an nachhaltigen und klimaneutralen Fahrzeugen entscheidend. Hierfür relevant sind maßgeblich die Auswirkungen der Kostenentwicklung und damit einhergehend die notwendigen Subventionen.

Nutzer

Mit Blick auf die verschiedenen Nutzergruppen werden in dieser Arbeitsgruppe derzeitige und künftige Anforderungen an Infrastruktur und Brennstoffzellen-Fahrzeuge sowie weitere Anwendungs- und Einsatzbereiche erarbeitet.

SPRECHERKREIS

Dr. Tobias Christoph Brunner Arbeitsgruppe H2-Produktion „Grüner Wasserstoff aus systemdienlichen Elektrolyseuren in Deutschland ist ein wichtiger Baustein für den zügigen Ausbau des erneuerbaren Energiesystems.
Mit der systemdienlichen Wasserstoffproduktion und -verteilung am Standort Pfeffenhausen in der HyPerformerregion HyBayern nehmen wir in 2024 den Betrieb auf und freuen uns darauf.
Die Zeit ist reif für den Hochlauf von Grüner Wasserstofferzeugung und emissionsfreier Wasserstoffmobilität in Deutschland!.“
Dr. Fabienne Beez Arbeitsgruppe Betankungsinfrastruktur „Um den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zügig und nachhaltig zu gestalten, spielt auch der Aufbau einer effizienten, sicheren und flächendeckend verfügbaren Wasserstoffbetankungsinfrastruktur eine wesentliche Rolle. Entscheidend ist hierfür die adäquate Weiterentwicklung eines harmonisierten Ordnungsrahmens – im Dialog zwischen öffentlicher Hand und den Branchenexpert:innen.“ Mario Männlein Arbeitsgruppe Fahrzeughersteller „Als Head of alt. Propulsions bei Iveco bin ich überzeugt, dass Wasserstoff im Nutzfahrzeugsegment eine Schlüsselrolle für nachhaltigen Straßengüterverkehr spielen wird. Die DWV Arbeitsgruppe leistet einen bedeutenden Beitrag, die vielfältigen Vorteile dieser Antriebsenergie aufzuzeigen. Gemeinsam gestalten wir eine klimafreundliche Zukunft im Transportwesen.“ Dr. Bernd Pitschak Arbeitsgruppe Nutzer „Klimaneutrale Mobilität braucht Planungssicherheit. Planungssicherheit braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen. Ich freue mich darauf, hieran mit allen Beteiligten zu arbeiten.“